Kino im April – alle Informationen

4. April 2016, 19.30 Uhr 160404_8-namen-fr-die-liebe

8 Namen für die Liebe

ESP 2015 / Regie Emilio Martinez Lazaro, mit Dani Rovira, Clara Lago, Karra Elejalde u.a. / 1 h 38 min, FSK 6

Rafa (Dani Rovira) liebt seine Heimat Sevilla und denkt zunächst gar nicht daran, Andalusien zu verlassen. Das Leben hier ist schön, es gibt tolle Frauen und heißen Flamenco, warum also gehen? Die Einstellung des Andalusiers verändert sich, als er die Baskin Amaia (Clara Lago) kennenlernt. Sie ist immun gegen Rafas erprobten Charme, was er nicht akzeptiert und daher mobil wird. Für den Mann aus dem Süden geht es gen Norden an die spanisch-französische Grenze, ins Baskenland, Amaia hinterher. Auf einmal ist Rafa in einer fremden Welt, mit einer anderen Sprache, anderen Bräuchen, anderer Mentalität – und muss diese ihm nicht vertraute Kultur adaptieren. Amaias Vater Koldo (Karra Elejalde) ist zu Besuch da und erwartet, ihren Bräutigam kennenzulernen, der sie allerdings hat sitzen lassen – Rafa springt ein, gibt sich als Verlobter aus. Die Anpassung wird zum Abenteuer. Aber muss Rafa wirklich jemand anderes werden, um Amaias Herz zu erobern?
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11. April 2016, 19.30 Uhr160411_Die_Schueler_der Madame_Anne

Die Schüler der Madame Anne

FR 2015 / Regie Marie-Castille Mention-Schaar, mit Ariane Ascaride, Ahmed Dramé, Noémi Merlant u.a. / 1 h 45 min, FSK 6

Anne Gueguen (Ariane Ascaride) ist Geschichtslehrerin und übernimmt eine 11. Klasse am Leon-Blum-Gymnasium im Pariser Vorort Creteil, einem sozialen Brennpunkt. Für die engagierte Pädagogin bedeuten die Schüler dieser Klasse eine echte Herausforderung, denn in der Schule tragen sie ihre persönlichen und kulturellen Konflikte aus, wohlwissend, dass sich in der Welt dort draußen niemand für sie interessiert und ihre Zukunft wenig rosig aussieht. So wird das Klassenzimmer zur Bühne ihrer Aggressionen, doch Madame Gueguen weiß, dass mehr in diesen verstockten Kindern schlummert, als sie sich selbst eingestehen wollen: in dem jungen Muslim Malik (Ahmed Dramé), dem stillen Théo (Adrien Hurdubae), der aggressiven Mélanie (Noémie Merlant) und allen anderen. Sie meldet ihre Schüler für einen renommierten nationalen Wettbewerb zum Thema der französische Resistance an und weckt in ihnen den Willen, etwas zu lernen – über die Geschichte Frankreichs und über sich selbst.
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18. April 2016, 19.30 Uhr160418_am-ende-ein-fest-7-rcm0x1920u

Am Ende ein Fest

DE/ISR 2015 / Regie Sharon Maymon, Tal Granit, mit Ze’ev Revach, Levana Finkelstein, Aliza Rosen u.a. / 1 h 33 min, FSK 12

In einem Altersheim in Jerusalem: Yana (Aliza Rosen) und ihr Ehemann Max (Shmaul Worf) stehen vor einer folgenschweren Entscheidung. Max liegt im Sterben und Yana würde ihn gern von seinen Leiden erlösen. Hilfesuchend wendet sie sich an ihre Freunde Yehezkel (Ze’ev Revach) und Levana (Levana Finkelstein). Da es jedoch keiner von ihnen fertigbringt, Max aktiv zu helfen, baut Hobbytüftler Yehezkel schließlich eine „Selbsttötungsmaschine“, mit der Max ein selbstbestimmtes Ableben möglich ist. Über einen Knopf kann der Kranke sich ein todbringendes Mittel in Verbindung mit einem Narkotikum verabreichen. Zu der Rentnergruppe gesellen sich noch der ehemalige Tierarzt Dr. Daniel (Ilan Dar), der die Medikamentenmixtur bereitstellt, und der einstige Polizist Rafi (Raffi Tavor). Nach dem Verscheiden von Max melden sich alsbald weitere Personen, die das Gerät nutzen wollen. Plötzlich sieht sich der Trupp einem moralischen Dilemma ausgesetzt: Wie sollen die Senioren mit diesen Anfragen umgehen?
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25. April 2016, 19.30 Uhr160425_Sommer_mit_Mama

Der Sommer mit Mama

Bras 2015 / Regie Anna Muylaert, mit Regina Casé, Camila Márdila, Michel Joelsas u.a. / 1 h 51 min, FSK 0

Seit 13 Jahren arbeitet Val (Regina Casé) als Haushälterin und Kindermädchen für eine reiche Familie und obwohl ihr immer wieder gesagt wird, dass sie doch längst ein Familienmitglied sei, hält sich Val stets an die von ihr verinnerlichten Regeln, die sie für standesgemäß hält. Für den 17-jährigen Fabinho ist sie so etwas wie eine zweite Mutter, dennoch würde sie sich nie erdreisten, mit der Familie am Tisch zu sitzen oder es sich im Haus gemütlich zu machen. Dann kommt aber Vals hübsche Tochter Jéssica (Camila Márdila) zu Besuch und wirbelt das Leben ihrer Mutter und deren Arbeitgeber gehörig durcheinander. Jéssica wurde einst von Val zur Pflege in eine andere Familie gegeben, damit Val Geld verdienen gehen konnte. Inzwischen ist sie erwachsen, möchte in São Paulo studieren und hält nichts von den archaischen Regeln, die ihre Mutter so streng befolgt…
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