Kino im Januar 2017 – alle Informationen

16. Januar 2017, 19:30 Uhr170116_alles_was_kommt

Alles was kommt

F/D 2016, Regie Mia Hansen-Løve mit Isabelle Huppert, André Marcon, Roman Kolinka u.a. / 1 h 38 min, FSK 0

Philosophielehrerin Nathalie (Isabelle Huppert) unterrichtet am Pariser Lycée und veröffentlicht Texte in einem kleinen Verlag. Sie führt ein intellektuell-bürgerliches Leben, mit ihrem Ehemann und Kollegen Heinz (André Marcon) und ihren zwei Kindern, die beide erwachsen sind. Ihrer Mutter Yvette (Edith Scob), die zunehmend verwirrter wird, stattet sie regelmäßig Besuche ab. Als ihr Heinz eines Tages offenbart, dass er sie nach 25 Jahren Ehe für eine andere verlassen will, trifft Nathalie das überraschend – sie reagiert mit gemischten Gefühlen. Einerseits erlebt sie eine lange vermisste Freiheit, die sie z. B. in einem Landhaus auslebt, wo sie mit ihrem ehemaligen Studenten Fabien (Roman Kolinka) und dessen Akademikergruppe bei bester Landluft über Philosophie diskutiert. Andererseits ist da diese nagende Einsamkeit…
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23. Januar 2017, 19:30 Uhr170123_die_kommune

Die Kommune

DK/NL/S 2016, Regie Thomas Vinterberg mit Ulrich Thomsen, Trine Dyrholm Helene Reingaard Neumann u.a. / 1 h 52 min, FSK 12

Als Erik (Ulrich Thomsen) in den 1970ern eine stattliche Villa in einer noblen Gegend von Kopenhagen erbt, lässt er sich von Ehefrau Anna (Trine Dyrholm) zu einem abenteuerlichen Neuanfang überreden: Das Paar gründet gemeinsam mit ihrer Teeanger-Tochter Freja (Martha Sofie Wallstrøm Hansen) und anderen Interessierten wie Allon (Fares Fares) und Mona (Julie Agnete Vang) eine Kommune. So tauschen Erik und Anna ihren gewöhnlichen, etwas eingerosteten Ehealltag gegen ein ungezwungenes und lockeres Leben, das von Partys, Essen in großer Runde und alles in allem einem harmonischen Beisammensein geprägt ist, abgesehen von kleinen Alltagsauseinandersetzungen. Während es zunächst kaum besser laufen könnte, bekommt die neue Gemeinschaft Risse, nachdem sich Erik in die Studentin Emma (Helene Reingaard Neumann) verguckt hat – die er schließlich sogar in die Kommune aufnimmt. Der daraus resultierende Konflikt mit Anna spitzt sich immer weiter zu und droht schließlich, die Gemeinschaft auseinanderzureißen…
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30. Januar 2017, 19:30 Uhr170130_toni_erdmann

Toni Erdmann

A/D 2016, Regie Maren Ade mit Peter Simonischek, Sandra Hüller, Michael Wittenborn u.a. / 2 h 42 min, FSK 12

Winfried (Peter Simonischek) ist ein 65-jähriger, einfühlsamer Musiklehrer mit Hang zu Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines (Sandra Hüller) hingegen ist das Gegenteil: Als ehrgeizige Unternehmensberaterin reist sie um die Welt und von einem Projekt zum nächsten, um die Karriereleiter steil nach oben zu klettern. Vater und Tochter bekommen sich daher nicht oft zu sehen, aber das wird schlagartig anders, als Winfrieds Hund stirbt und er daraufhin beschließt, Ines unangekündigt bei der Arbeit in Bukarest zu besuchen. Wegen seiner Witze und der unterschwelligen Kritik an ihrem Lebensstil kracht es schon bald zwischen den beiden. Und dann verwandelt sich Winfried auch noch in sein alter Ego Toni Erdmann: das Gebiss ist schief, der Anzug schlecht und auf dem Kopf sitzt eine Perücke. Der schräge Vogel behauptet, Personalcoach zu sein, bringt Ines vor ihren Kollegen in einige peinliche Situationen – aber die Verkleidung sorgt auch dafür, dass sie und ihr Vater sich annähern…
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