Kino im September 2018

MONTAGSKINO
Beginn immer 19:30 Uhr, Eintritt 5,00 €

Wir zeigen ausgewählte Filme, kleine Perlen fernab vom Programm der großen Kinos in angenehmer Hinterhof-Atmosphäre. In Kooperation mit dem Landesverband Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern

10. September – Lucky

Lucky ist ein US-amerikanisches Filmdrama des Regisseurs John Carroll Lynch aus dem Jahr 2017.

Lucky, ein 90-jähriger Navy-Veteran mit strenger Lebensroutine, lebt in einer Kleinstadt im Südwesten der USA. Sein stets gleicher Tagesablauf besteht aus Yoga-Übungen, Zigaretten, Spielshows im Fernsehen und Besuchen in seiner Stammbar. Ein plötzlicher Zusammenbruch eines Morgens macht ihm allerdings deutlich, dass seine bisher exzellente gesundheitliche Verfassung langsam nachlässt. Der unreligiöse Lucky setzt sich daraufhin vermehrt mit seiner Sterblichkeit und dem Sinn des Lebens auseinander, um zu einer Selbsterkenntnis zu gelangen.

Hintergrund: Lucky zeigt den Charakterdarsteller Harry Dean Stanton in einer seiner letzten Rollen vor seinem Tod im September 2017.

https://www.youtube.com/watch?v=ak6nscpwz_Y

17. September – Meine schöne innere Sonne

Regie: Claire Denis, 2017

 

Die Künstlerin Isabelle (Juliette Binoche) lebt in Paris und ist dort umgeben von Menschen, aber trotzdem einsam. Über einen Mangel an beruflichem Erfolg und Anerkennung kann sie sich nicht beklagen, in der Liebe läuft es für sie jedoch weit weniger gut zu hoch sind ihre Ansprüche an mögliche Kandidaten, zu unterschiedlich die Erwartungen an eine Beziehung, zu unbefriedigend erscheinen ihr die Männer, mit denen sie Affären hat ob es ein Banker (Xavier Beauvois) ist, ein Schauspieler (Nicolas Duvauchelle), ein sensibler Künstler (Alex Descas) oder ein Arbeiter (Paul Blain). Isabelle weiß nicht weiter und wendet sich schließlich an den Wahrsager Denis (Gérard Depardieu), in der Hoffnung, dass dieser ihr die Frage beantworten kann, ob es die wahre Liebe überhaupt gibt…

 

 24. September – Sommerhäuser

Sonja Kröner, Deutschland 2017

Jedes Jahr fahren Eva (Laura Tonke) und ihr Mann Bernd (Thomas Loibl) mit ihren Kindern in den Garten von Oma Sophie, um dort mit der versammelten Großfamilie den Sommer zu verbringen, doch im Sommer 1976 ist alles anders. Oma Sophie ist unlängst verstorben, die Beerdigung steht kurz bevor und wie ein dunkles Omen wird der alte Baum im Garten durch einen Blitzeinschlag zerstört. Dennoch scheint zunächst alles seinen normalen Lauf zu nehmen, die Kinder spielen, toben und gehen auf Erkundungstour, aber bei den Erwachsenen wird die Stimmung immer schlechter. Oberflächlich geht es dabei um Erbstreitigkeiten und die Nachlassregelung, doch in Wahrheit brechen hier lange aufgestaute Konflikte aus: Eva hat etwa ihre Schwägerin Gitti (Mavie Hörbiger) satt und will, dass sich Bernd endlich mit seinem Vater Erich (Günther Maria Halmer) ausspricht. Dann bricht ein Gewitter los und die folgende Nacht bringt eine unerwartete Wendung.

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