Kinoprogramm im Februar – alle Informationen

2. Februar 2015, 19:30 Uhr

„Die langen hellen Tage“

Georg/D/F 2014 / Regie Nana Ekvtimishvili, Simon Groß, mit Lika Babluani, Mariam Bokeria, Data Zakareishvili u.a. / 102 min, FSK 0

Tiflis, 1992. Die besten Freundinnen Eka und Natia sind ganz normale Teenager, die zusammen Spaß haben, in der Schule rebellieren, heimlich rauchen und versaute Lieder singen. Während sie zu jungen Frauen werden, müssen sie sich in einer Welt behaupten, in der ihre Familien weder als Vorbild, noch als Schutz dienen. Eka, deren Vater im Gefängnis sitzt, lebt mit ihrer meist abwesenden Mutter und ihrer älteren Schwester zusammen. Während in Ekas Zuhause Interesselosigkeit herrscht, sind es bei Natia Gewaltverhältnisse: Der Vater ist Alkoholiker und schlägt die Mutter. Natia, die wegen ihrer Attraktivität sehr anziehend auf Männer wirkt, wird eines Tages von einem Mann entführt und zur Heirat gezwungen.
Können die beiden Frauen die erbarmungslose Kette der Gewalt aus eigener Kraft durchbrechen?
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9. Februar 2015, 19:30 Uhr

„20.000 days on earth“

GB 2014 / Regie Iain Forsyth, Jane Pollard mit Nick Cave, Susie Bick, Warren Ellis u.a. /
97 min, FSK 6

Nick Cave ist einer der erfolgreichsten Künstler unserer Zeit. Doch neben seiner Karriere als Musiker betätigt sich der Australier noch auf unzähligen weiteren Feldern der Kunst. Das Filmprojekt porträtiert die 24 Stunden des 20.000sten Tages im Leben von Cave und vermischt dabei fiktive Begebenheiten mit dokumentarischen Aufnahmen. Sein Wesen und der Akt seines künstlerischen Schaffens wird erkundet: Was bedeutet es für ein Leben, wenn man sich ununterbrochen in einem kreativen Prozess befindet? Was passiert abseits der Bühnen dieser Welt? Wie wird ein Mensch zu dem, was er ist und woraus besteht ein Leben überhaupt? Diese existenziellen Fragen diskutiert Nick Cave auch mit seinen Freunden Blixa Bargeld, Kylie Minogue und vielen weiteren und nimmt damit den Zuschauer mit auf eine ganz besondere Reise in seine Seele und Musik.
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16. Februar 2015, 19:30 Uhr

„Only lovers left alive“

D/GB/F/ZYP 2013 / Regie Jim Jarmusch mit Tom Hiddlestone, Tilda Swinton, Mia Wasikowska u.a. / 2 h 3 min, FSK 12

Adam (Tom Hiddleston) ist Rock-Musiker, Erfinder und Vampir und weilt schon seit Ewigkeiten auf der Erde. Er lebt verschanzt in einer Villa in einem Detroiter Industriegebiet. Da er das Haus erst mit Anbruch der Dunkelheit verlassen kann, beschäftigt er sich tagsüber mit seinen Gitarren und tüftelt an verschiedensten Dingen herum. Von den Menschen hält er sich ohnehin lieber fern, weil er kaum ertragen kann, wie die ihre Welt völlig sinnlos zugrunde richten. Und so driftet er immer stärker in die Depression ab, zumal seine große Liebe Eve (Tilda Swinton) Tausende von Kilometern entfernt lebt. Eve beginnt trotz großer Distanz den schwindenden Lebensmut ihres Geliebten zu spüren und begibt sich nach Detroit. Und dann taucht plötzlich Eves Schwester Ava (Mia Wasikowska) bei ihnen auf und wirbelt ihrer aller Leben kräftig durcheinander.
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23. Februar 2015, 19:30 Uhr

„Die geliebten Schwestern“

D/AT/CH 2014 / Regie Dominik Graf mit Hannah Herzsprung, Henriette Confuriu, Florian Stetter, u.a. / 2 h 18 min, FSK 6

Die Schwestern Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) und Charlotte von Lengefeld (Henriette Confurius) sind ein Herz und eine Seele – selbst dann noch, als sich beide im Sommer 1788 unsterblich in denselben Mann verlieben, den Schriftsteller Friedrich Schiller (Florian Stetter). Caroline ist unglücklich verheiratet und sieht in Schiller endlich die ersehnte Liebe, die sie so dringend braucht. Die schüchterne Charlotte hingegen träumt schon lange von einem Gatten. Es beginnt eine Ménage à trois, ein heiter-frivoles Dreiecksverhältnis. Denn Schiller ist ganz hin und weg von dem Geschwisterpaar und denkt gar nicht daran, sich auf eine der Damen festzulegen. An Caroline schätzt er die zügellose und kluge Art, an Charlotte die Ausgeglichenheit und Häuslichkeit. Doch wie lange kann diese unkonventionelle Konstellation funktionieren? Wie stabil ist das Band zwischen den zwei Schwestern?
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