Kinoprogramm im Januar – alle Informationen

12. Januar 2015, 19:30 Uhr

„Monsieur Claude und seine Töchter“

F 2014 / Regie Philippe de Chauveron, mit Christian Clavier, Chantal Lauby, Abittan u.a. / 97 min, FSK 0

Claude und Marie Verneuil sind ein wohlhabendes, leicht konservatives katholisches Ehepaar in der französischen Provinz. Sie haben vier attraktive Töchter. Für die jungen Frauen können sich die Verneuils nichts Schöneres vorstellen, als dass diese von Männern mit den Attributen „attraktiv, französisch, männlich“ geehelicht werden. Doch Tochter Ségolène heiratet den Chinesen Chao, Isabelle den Muslim Rachid und Odile den Juden David. Da hängt der familiäre Haussegen der Verneuils gewaltig schief. Wenigstens ihre jüngste Tochter Laure ist mit einem französischen Katholiken zusammen. Doch als dieser zum ersten Abendessen vorbei kommt, reißt den besorgten Eltern der Geduldsfaden: Charles ist schwarz. Claude und Marie geben ihre Töchter aber nicht so einfach auf. Sie nutzen die Hochzeitsvorbereitungen, um die unerwünschten Beziehungen zu sabotieren…
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19. Januar 2015, 19:30 Uhr

„Ida“

PL/DK 2014 / Regie Pawel Pawlikowski mit Agata Kulesza, Agata Trzebuchowska, Halina Skoczynska u.a. / 82 min, FSK 0

Polen im Jahr 1962: Anna ist eine Novizin, die in einem Kloster von Nonnen erzogen wurde. Bevor sie ihr Gelübde ablegen kann, gibt ihr die Oberschwester des Klosters einen folgenreichen Auftrag: die junge Frau soll ihre Tante Wanda besuchen, Annas einzige noch lebende Verwandte. Wanda, die Schwester ihrer Mutter, ist eine leidenschaftliche Sensualistin mittleren Alters und offenbart ihrer Nichte ein lange gehütetes Geheimnis: Eigentlich ist Anna Jüdin und ihr wahrer Name lautet Ida. Von der Nachricht ins Wanken gebracht, begibt sich die Novizin gemeinsam mit ihrer Tante auf eine Reise, auf der sie sich mit der tragischen Geschichte ihrer Familie auseinandersetzen muss – aber auch beginnt, ihr eigenes Leben, ihre Ideale und ihren Glauben zu hinterfragen. Wird Anna als Ida zurückkehren?
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26. Januar 2015, 19:30 Uhr

„Vergiss mein Ich“

D 2014 / Regie Jan Schomburg, mit Maria Schrader, Johannes Krisch, Ronald Zehrfeld u.a. / 93 min, FSK 12

Lena Ferben (Maria Schrader) verliert auf einen Schlag ihr komplettes Gedächtnis. Diagnose: retrograde Amnesie durch eine nicht diagnostizierte Gehirnhautentzündung. Jegliche Erinnerung an ihr bisheriges Leben ist aus ihrem Kopf gelöscht, ihr biografisches Gedächtnis nicht mehr vorhanden. Ehemann Tore (Johannes Krisch) ist plötzlich ein Fremder, ihre Freunde sind ihr unbekannt und selbst ihre Eltern erkennt sie nicht wieder. Ihr gesamtes Leben ist für sie nur noch eine fiktionale Geschichte, von der ihr andere Menschen erzählen. Lena versucht, der Mensch zu sein, der sie einmal gewesen sein soll, so wie ein Schauspieler, der in eine Rolle schlüpft. Doch in ihr macht sich ein Widerstand gegen diese vorgegebene Persönlichkeit breit, denn ihr neues Ich entwickelt sich in eine ganz eigene Richtung…
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