Kinoprogramm im September – alle Informationen

Montag 1. September 2014

„Cinema Paradiso“

It 1988 / Regie Giuseppe Tornatore, Musik Ennio Morricone, mit Salvatore Cascio, Philippe Noiret, Antonella Attili u.a. / 120 min, FSK 12

Giuseppe Tornatore erzählt seine rührende, vergnügliche und nostalgische Geschichte mit einer Melancholie, wie sie nur wenige der großen italienischen Meisterregisseure auf Zelluloid zu bannen vermögen.
Das großartige Spiel von Philippe Noiret („Masken“), eine amüsante Rückschau auf Publikumserfolge der 40er und 50er Jahre und die Praxis der kirchlichen Zensur sowie Ennio Morricones („Es war einmal in Amerika“) bewegende Musik verleihen dem 1988 in Cannes mit dem Spezialpreis der Jury und 1989 mit dem „Oscar“ für den besten ausländischen Film ausgezeichneten Glücksfall von einem Film zusätzlich Klasse. Ein Muß für jeden ambitionierten Kinogänger.
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Montag 8. September 2014

„Nebraska“

USA 2014 / Regie Alexander Payne, mit Bruce Dern, Will Forte u.a. / 115 min, FSK 6

Der alternde, an leichter Demenz leidende und dem Alkohol zugeneigte Woody Grant will von seinem Wohnort in Montana nach Nebraska reisen, weil er glaubt, dort bei einem Gewinnspiel eine Million Dollar gewonnen zu haben. Sein Sohn David weiß, dass es sich nur um einen geschickt gestalteten Werbeprospekt handelt, willigt dennoch ein, Woody bei dieser Reise zu begleiten. Er sieht den gemeinsamen Weg als Chance, die Beziehung zu seinem Vater zu reparieren. Unterwegs ist das Duo gezwungen, in einer

Kleinstadt in Nebraska etwas länger Halt zu machen. Es handelt sich dabei ausgerechnet um Woodys Geburtsort Hawthorne, wo es zu unverhofften Begegnungen mit lange nicht mehr gesehenen Verwandten und Bekannten kommt. Schnell bekommt das ganze Städtchen mit, was der Grund für die Reise von Vater und Sohn ist, und so sind die vorgeblichen Lotteriegewinner dem Neid und der Missgunst der Bewohner ausgesetzt.
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15. September 2014

„Mandela“

GB, Südafrika 2014 / Regie Justin Chadwick, mit Idris Elba, u.a. / 139 min, FSK 12

Kaum ein anderer Mensch hat die Weltpolitik unserer Zeit so beeinflusst wie Nelson Mandela. Nun wird seine außergewöhnliche Lebensgeschichte mit dem Film MANDELA – DER LANGE WEG ZUR FREIHEIT zum ersten Mal auf die große Leinwand gebracht und spannt einen dramatischen Bogen von seiner Kindheit, der ersten großen Liebe und seinem beginnenden Kampf gegen die Apartheid bis zu seiner Amtseinführung als erster Präsident des demokratischen Südafrikas.
Bildgewaltig wird die zutiefst persönliche Ge­schichte eines Mannes porträtiert, der sich konsequent allen Widerständen entgegen stellt, um für ein besseres Leben in seinem Heimatland zu kämpfen. Der Film beschreibt die Entstehung einer modernen Ikone, die die Aufhebung der Rassentrennung und damit eine langersehnte politische Wende in Südafrika herbeiführte.
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22. September 2014

„Land in Sicht“

D 2013 / Regie: Judith Keil & Antje Kruska / 90 min, FSK 0

Abdul, Brian und Farid sind in einem abgelegenen Asylbewerberheim im kleinen Ort Belzig gestrandet. Von hier aus suchen sie nach Wegen in die deutsche Gesellschaft. Auf Dorffesten, Ämtern und Diskotheken prallen ihre Vorstellungen von Deutschland mit den Mentalitäten der Brandenburger aufeinander. Anstelle von Betroffenheit rückt LAND IN SICHT die unfreiwillige Komik dieses Aufeinandertreffen in den Blick. Durch feinen Humor und genaues Hinschauen schafft es der Film, in Augenhöhe mit den Protagonisten ein facettenreiches Panorama vom Zusammenleben zwischen Deutschen und Migranten in einer deutschen Kleinstadt zu zeichnen. Mit Hartnäckigkeit und viel Empathie dringen die Regisseurinnen bis in das Herz der deutschen Bürokratie vor und brechen so auch gängige Clichées der brandenburgischen Provinz auf.
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29. September 2014

„Mittsommernachtstango“

D, ARG, FI 2014 / Regie Viviane Blumenschein mit Aki Kaurismäki, Reijo Taipale, Pablo Greco u.a. / 82 min, FSK 0

Unterkühltes Finnland und heiße Rhythmen – das mag auf den ersten Blick nicht recht zu einander passen. Allerdings behauptet der finnische Regisseur Aki Kaurismäki genau dies: Nicht etwa Uruguay oder Argentinien seien die Heimat des Tango, sondern das nordeuropäische Finnland. Das wollen die Südamerikaner nicht auf sich sitzen lassen! Und so reisen drei Argentinier, begleitet von der Dokumentarfilmerin Viviane Blumenschein, quer durch „das Land der tausend Seen“, um sich einen Eindruck von den angeblich wahren Ursprüngen des Tanzes zu machen. Zunächst treffen sie auf viel Wald, wenige Menschen und fahrbare Ein-Mann-Saunen. Dann lernen sie jedoch finnische Tango-Tänzer und deren nordeuropäische Interpretation des Tanzes kennen.
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