Kinoprogramm im März – alle Informationen

2. März 2015, 19:30 Uhr

„Moliere auf dem Fahrrad“

 F 2014 / Regie Philippe Le Guay mit Fabrice Luchini, Lambert Wilson, Maya Sansa u.a. / 105 min, FSK 0

Serge Tanneur (Fabrice Luchini) war einst ein bekannter und erfolgreicher Schauspieler, lebt nun aber zurückgezogen im Ruhestand auf der Île de Ré im Atlantik. Seiner alter Freund Gauthier Valence (Lambert Wilson) plant eine Inszenierung von Molières „Der Menschenfeind“ und besucht seinen Ex-Kollegen auf der Insel, den er unbedingt für eine wichtige Nebenrolle gewinnen will. Serge lehnt ab, kann aber nicht verhehlen, dass ihn die Hauptrolle des Alceste reizt – schließlich habe er schon früher davon geträumt, einmal diese berühmte Figur zu spielen. Doch darauf will sich wiederum Gauthier nicht einlassen, der den Protagonisten-Part für sich selbst reserviert hat. Letztlich einigen sie sich darauf, Alceste in gemeinsamen Proben abwechselnd zu spielen. Dabei entdeckt Serge seine alte Liebe wieder – die Schauspielerei – und lernt außerdem die reizende Francesca (Maya Sansa) kennen. Doch die schöne Italienerin von nebenan verdreht auch Gauthier den Kopf…
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9. März 2015, 19:30 Uhr

„Eltern“

DE 2014 / Regie Robert Thalheim mit Charly Hübner, Christiane Paul, Paraschiva Dragus u.a. / 99 min, FSK 0

Konrad (Charly Hübner) ist der scheinbar perfekte Hausmann und Familienvater. Seiner Frau Christine (Christiane Paul), die Karriere als Anästhesistin macht und kurz vor dem Aufstieg zur Oberärztin steht, hält er den Rücken frei. Als Konrad eine verlockende Stelle als Theater-Regisseur angeboten bekommt, möchte er wieder ins Berufsleben zurückkehren, doch seine gesamte Familie sträubt sich dagegen. Konrad setzt sich durch und engagiert ein argentinisches Au-Pair-Mädchen, das auf die Kinder aufpassen soll. Doch die sind kaum zu bändigen, vor allem die zehnjährige Käthe (Parashiva Dragus) erweist sich als äußert aufsässig. Aber auch die fünf Jahre jüngere Emma (Emilia Pieske) hat Sorgen: Ihr kürzlich verstorbener Hamster muss dringend ersetzt werden. Für die berufstätigen Eltern ist die Situation ebenfalls nicht leicht. Konrad kann sich zu seiner Überraschung nicht vollständig auf seinen neuen Job konzentrieren und Christine droht unter der neu entstandenen Doppelbelastung einzubrechen. Als Konrad plötzlich verschwindet, um sich eine völlige Auszeit von der Familie zu nehmen, wissen alle, dass sich etwas Grundlegendes ändern muss. 
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16. März 2015, 19:30 Uhr

„Maman und ich“

F 2014 / Regie Lola Guillaume Gallienne mit Guillaume Gallienne, André Marcon, Francoise Fabian u.a. / 87 min, FSK 12

„Jungs und Guillaume, zu Tisch!“ Schon als kleine Kinder wurden Guillaume (Guillaume Gallienne) und seine beiden Brüder von ihren Eltern nicht gleichwertig behandelt. Guillaume, der sich weder für Sport noch für andere sog. „Jungssachen“ interessiert, schlüpfte in die Rolle der Tochter, die sich seine Mutter immer wünschte – er wird von ihr entsprechend erzogen und von vornherein als schwul abgestempelt. Als heranwachsender Mann jedoch, der nicht weiß, wer und was er eigentlich ist und sein will, begibt sich Guillaume auf eine sexuelle und persönliche Identitätssuche. Er reist quer durch Europa und probiert viele der Möglichkeiten aus, die ihm das Leben dabei so anbietet. Irgendwann kommt aber der Tag, an dem er durch ein besonderes Zusammentreffen endlich von allen Zweifeln erlöst wird.
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23. März 2015, 19:30 Uhr

„Yaloms Anleitung zum Glücklichsein“

USA, F, CH 2014 / Regie Sabine Gisiger mit Irvin D. Yalom, Marilyn Yalom, Susan K. Hoerger u.a. / 77 min, FSK 0

Eine Reise mit Amerikas bekanntem Psychiater und Buchautor Irvin D. Yalom, einem der berühmtesten Vertreter der existentiellen Psychotherapie. Neben populären Romanen wie „Und Nietzsche weinte“, „Die Schopenhauer-Kur“ und „Die rote Couch“ verfasste Yalom auch wissenschaftliche Werke der Psychologie. In dem Dokumentarfilm begibt sich Regisseurin Sabine Gisiger nicht nur auf eine Reise in die menschliche Psyche, sondern auch in das Innere des Menschen und Autors Irvin D. Yalom – ausgehend etwa von Yaloms Kindheit als Sprössling jüdisch-russischer Einwanderer in Washington, wo er in einfachen Verhältnissen aufwuchs. Um daraus zu entfliehen, verzog er sich so oft es nur ging in die Washingtoner Stadtbibliothek. Zudem spielt das frühe Kennenlernen seiner späteren Frau Marilyn, die ähnlich wie ihr Mann erfolgreiche Akademikerin auf dem Gebiet der Literaturwissenschaft und der Gender Studies ist, eine wichtige Rolle auch für Yaloms theoretisches und therapeutisches Denken.
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30. März 2015, 19:30 Uhr

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Kan, DE 2014 / Regie Peter Chelsom mit Simon Pegg, Rosamund Pike, Toni Collette u.a. / 119 min, FSK 12

Der leicht exzentrische, aber liebenswerte Psychiater Hector (Simon Pegg) hat kein leichtes Leben. Obwohl er alles gibt, werden seine Patienten einfach nicht glücklich. Auch ist er sich nicht sicher, ob seine Beziehung zu Freundin Clara (Rosamund Pike) auf einem wirklich festen Fundament steht. So kommt der Tag, an dem Hector sein Leben grundsätzlich ändert. Er packt seinen Rucksack und geht auf die Suche nach dem wahren Glück. Ausgerüstet mit einer Menge Mut und geradezu kindlicher Neugier verlässt der Sinnsucher London, stürzt sich ins Abenteuer. Seine weite, gefährliche, aber vor allem lustige Reise führt ihn dabei um den ganzen Erdball, nach China, Afrika und ins „Meist-Land“. Dabei hält sie neben vielen interessanten Reisebekanntschaften auch einige Antworten für seine drängenden Fragen nach dem echten Glück bereit. Die wichtigste lautet: Existiert so etwas überhaupt?
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