Kinoprogramm im Oktober – alle Informationen

6. Oktober 2014

„Wie die Luft zum Atmen“

D 2005 / Regie Ruth Olshan, 90 min, FSK 0

„Wie Luft zum Atmen“ ist eine musikalische Reise in ein kleines Land zwischen Asien und Europa, das zu unrecht zwischen den Grenzen der Kulturen vergessen wird: Georgien, das hier in seiner Schönheit, seinem Zauber und seiner Vielfältigkeit eingefangen ist.
Der Dokumentarfilm von Ruth Olshan entdeckt vor allem die beeindruckende Musik Georgiens, in der die kulturelle Identität seiner Bewohner tief verwurzelt ist.
In den fast verloren gegangenen und wieder entdeckten Gesängen und Tänzen, die die
UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt hat, meint man Stimmen und Lieder aus einer vergangenen Zeit zu hören.
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13. Oktober 2014

„Grand Budapest Hotel“

GB, D 2014 / Regie Wes Anderson mit Ralph Fiennes, Tory Revolori, u.a. / 100 min, FSK 12

Gustave H. (Ralph Fiennes) ist der legendäre Concierge des Grand Budapest Hotel im Alpen­staat Zubrowka. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts baut er eine enge Freundschaft zu einem jungen Hotelangestellten namens Zero Moustafa (Tony Revolori) auf, der sein engster Vertrauter und Protégé wird. Als Gustaves Geliebte, die reiche 84-jährige Madame D. (Tilda Swinton), in der Luxusherberge stirbt und ihm ein wertvolles Renaissance-Gemälde hinterlässt, wird dem Concierge Mord unterstellt. Er weiß sich schließlich nicht mehr anders zu helfen und flieht mitsamt dem Bild. Nun verfolgen ihn nicht nur die Verwandten der Toten mit dem hinterlistigen Dmitri (Adrien Brody), sondern auch Polizist Henckels (Edward Norton) und seine Leute – und zu allem Überfluss macht Monsieur Ivan (Bill Murray), der Manager des Konkurrenzhotels Excelsior‘s Palace, zusätzliche Schwierigkeiten…
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20. Oktober 2014

„Mitgift – Ostdeutschland im Wandel“

D 2014 / Regie Roland Blum mit Michael Succow, Gislinde Woche u.a. / 101 min, FSK 0

Als Roland Blum 1990 in die ehemalige DDR reist, stellt er an vielen Orten fest, wie sehr auch die Umwelt unter den Bedingungen des sozialistischen Staats gelitten hat. Marode Industrieanlagen, vergiftete Flüsse und Seen – von all dem ist Blum tief erschüttert. Er entscheidet sich, die Missstände filmisch festzuhalten, mit den Betroffenen direkt zu sprechen. Und er entscheidet sich, wiederzukommen. Im Jahr 2000 und 2013 besucht er die gleichen Orte wieder und zeigt, wo sich etwas verändert hat. Und wo noch nicht. Roland Blum stellt sich mit seinem Film einer ganz besonderen Herausforderung: Eine Langzeitstudie zu einem heiklen und brisanten Thema.

Prädikat wertvoll – Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)

Film mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur
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27. Oktober 2014

„Philomena“

GB, F, USA 2013 / Regie Stephen Frears mit Judi Dench, Steve Coogan, Sophie Kennedy Clark u.a. / 98 min, FSK 6

Die junge Philomena (Sophie Kennedy Clark) wuchs in den 50er Jahren in einem irischen Kloster auf. Nachdem sie nach einer kurzen Liebelei schwanger wurde, nahmen die Nonnen ihr das Kind weg und hielten Philomena im Kloster als billige Arbeitskraft gefangen. Erst 50 Jahre später vertraut sie diese Geschichte ihrer deutlich später geborenen Tochter an. Die Tochter lernt auf einer Party wiederum den ehemaligen Journalisten Martin Sixsmith (Steve Coogan) kennen, der plant, ein Buch zu schreiben. Von Philomenas (Judi Dench) Geschichte will er zunächst jedoch nichts wissen, trifft sich dann aber doch mit ihr. Sie schildert ihm die Ereignisse  – und er ist gerührt. Zuerst begeben sich die beiden in das Kloster, wo sie keinerlei dienliche Hinweise erhalten, bekommen im örtlichen Pub dann allerdings eine Information, die alles verändert und sie auf ihrer Suche nach Anthony, Philomenas Sohn, in die USA führt…
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